Aus der Distanz heraus betrachte ich wie der Mensch Orte und Räume "bewohnt". Wie er sein Habitat gestaltet und sich dazu und darin verhält.

 

Zentral ist das Zeichnen vor der Natur und ortsspezifische Beobachtung um die Eindrücke im weiteren Prozess malerisch zu verfremden. Die Erkennbarkeit der Orte ist nicht von Relevanz, sondern die Dynamiken und Interaktionen, die zwischen Akteuren und Akteurinnen untereinander und ihrem Ort entstehen. Oder aber die Abwesenheit dessen.

Malerisch greife ich diese Dynamiken auf und oszilliere zwischen präzisen und offenen Bildmomenten.

 

Bezug nehmend auf Marc Augé’s Nicht-Orte ist der urbane Raum von Transitorten durchdrungen, die weder identitäts- noch beziehungsstiftend sind. Im Gegensatz hierzu stehen Orte, die Geschichten, Kultur und Kontakt initiieren. 

From a distance I look at how people "inhabit" places and spaces. How we organise our habitat and relate to it and each other. 

 

Central here is drawing from nature and site-specific observation in order to alienate them in the painting process. Recognising the places is not relevant, but rather the dynamics and interactions that arise between actors and their location. Or the absence of them.

I take up these dynamics in painting and oscillate between precise and open pictorial moments.

 

Referring to Marc Augé's non-places, urban space is permeated by the transitory, creating neither identity nor contact. In contrast to places that generate stories, culture and relationships.