Die Auseinandersetzung mit dem Raum zieht sich wie ein roter Faden durch meine künstlerische Praxis. Dabei sind meine Arbeiten sinnlicher, intuitiver Natur.

Ausgangspunkt sind bestimmte, erlebte Situationen, deren ästhetische Momente malerisch oder zeichnerisch zum Ausdruck kommen.

 

Den Raum verstehe ich in seiner ursprünglichen Bedeutung als das nicht Angefüllte, als leeren Raum, der sich durch konkrete Grenzen im Interieur, oder über die grenzenlose Weite im Freien manifestiert. Die Atmosphäre dieser menschenleeren Orte scheint gelöst zwischen An- und Abwesenheit zu schweben.

 

Die analoge Fotografie ermöglicht mir den Raum mit einem anderen Medium zu betrachten, ihn aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.

 

Meine Zeichnungen leben von ihrer Unmittelbarkeit und halten die Eigenartigkeit des Gesehenen in feinen Linien präzise fest. In der gezeichneten Linie wiederum, spiegeln sich meine eigenwillige Dynamik und Spannung wider. Im Gegensatz zur Malerei, sind es hier vor allem Menschen denen ich zeichnerisch Form gebe. 

 

In meinen Landschaftsmalereien thematisiere ich die Dynamik, Stärke und Tiefe der Naturgewalten, vornehmlich des Meeres. 

 

Grundsätzlich interessiert mich die Grenze von Figuration und Abstraktion um dem Uneindeutigen stets neuen Raum zu geben.